 |
Pflegebedürftigkeit verstehen
wir nicht als unveränderbaren
Zustand.
Es ist vielmehr ein Prozess, den
wir durch aktivierende Pflege
und psychosoziale Betreuung
beeinflussen können. |
|

 |
 |
 Der entscheidende Faktor sind unsere hochqualifizierten Pflege-
kräfte. Sie erfüllen nicht einfach gängige Standards. Sie setzen
ihre Erfahrung und Kreativität ganz bewusst so ein, wie es dem
einzelnen Menschen gerecht wird. Mit einer fähigkeitsorientierten
und fördernden Prozesspflege erreichen wir ein hohes Maß an
Unabhängigkeit und Wohlbefinden unserer Bewohner. Das bedeu-
tet, dass wir die Erhaltung und das Wiedererlangen von Fähig-
keiten fördern, um trotz körperlicher oder geistiger Beeinträchti-
gungen eine möglichst hohe Lebensqualität zu bewahren.
Das bedeutet einerseits, alles medizinisch und pflegerisch Not-
wendige auf verantwortungsbewusste Weise zu tun – nicht zu-
letzt in der engen Zusammenarbeit mit den jeweiligen Hausärzten
der Bewohner. Andererseits bedeutet es aber auch, sich weitest-
gehend aus dem persönlichen Leben der Menschen zurückzuziehen
und die Intimsphäre zu wahren. Um dem immer wieder gerecht zu
werden, arbeiten alle Berufsgruppen innerhalb der Einrichtungen
intensiv zusammen. Auch regelmäßige Gespräche mit den Angehö-
rigen und den Partnern aus dem Sozial- und Gesundheitswesen
gehören selbstverständlich dazu. |
|